NICHT
WICHTIG
Schau mal, da vorn geht die Sonne auf
Und überm Südstern leuchtet der Morgenstern
Und wenn du magst, rauch ich die Reserven auf
Wir trinken noch was, wenn du magst
Wir können warten auf, Dinge die nie passieren
Und uns erzählen was wir ändern würden wenn wir könnten
oder nicht
Wir können ballern bis wir den Verstand verlieren
Wer würde schon den Unterschied spüren oder nicht
Wir sind doch nicht wichtig
Zeig ein lachendes Gesicht, mach ein Foto oder nicht
Ist doch nicht wichtig
Schau mal, dahinten die Strasse rauf
Da leuchtet der Osten oder nicht
Und wenn du willst, ich halte dich nicht auf
Man trifft sich ja zwei Mal, oder auch nicht
Denn wir können warten auf Dinge die nie passieren
Und uns erzählen was wir ändern würden wenn wir könnten
oder nicht
Wir können ballern bis wir den Verstand verlieren
Wer würde schon den Unterschied spüren oder nicht
Wir sind doch nicht wichtig
Zeig ein lachendes Gesicht, mach ein Foto oder nicht
Lass mich in Gedanken ziehen - Schön' guten Morgen Berlin
Wir sind doch nicht wichtig
Wir sind nicht wichtig - Guten Morgen Berlin
KEINE ZEICHEN
Du und ich - brauchen keine Zeichen
In diesem Land - um geradeaus zu gehen
Du und ich - stellen uns selbst die Weichen
Wir haben verstanden, wir haben verstanden
Du
und ich - brauchen keine Zeichen
In diesem Land - um das Wirkungsprinzip zu verstehen
Du und ich - es ist nun an der Zeit zu begreifen
Wir wollen keine Rechnung begleichen, doch wir wissen was geht
Es
wird sein, wie es ist und es ist, wie es war
Es gibt Krieg und wir fliehen von der Zukunft in die Gegenwart
Es wird sein wie es ist, es gibt nichts zu verlieren
Was wir haben, muss reichen um weiter zu gehen
Wir brauchen kein Zeichen um die Welt zu verstehen
Es wird sein, wie es ist und es ist, wie es war
Es gibt Krieg und wir fliehen von der Zukunft in die Gegenwart
Es wird sein wie es ist, es gibt nichts zu verlieren
Was wir haben, muss reichen um weiter zu gehen
Wir brauchen kein Zeichen um die Welt zu verstehen
Was wir haben, muss reichen
Wir brauchen kein Zeichen...
AUTOMATISCHER
TAG
Automatischer Tag,
schalt den Kopf aus, wir sind hier nur zum Spaß
Automatischer Tag und im Radio hört man irgendwas zum mitsingen
Automatischer Tag, ich funktioniere ganz genauso gut wie du
Bis dann...
Automatischer Tag. lenk mich ab von all dem ich nichts wissen will
Automatischer Tag, tief in uns sagt man, sind wir alle Tiere - dumm
und wild
Automatischer Tag, schalt den Kopf aus, wir sind hier nur zum Spaß
Bis dann...
Millionen
Meilen weg von dir, zähl ich Sterne über mir
Hab vergessen wo ich bin, gebe mich einer Sehnsucht hin
Was ich sehe schreib ich dir, Millionen Sterne über mir
Millionen Meilen weg von dir - wo bin ich...
Millionen Meilen weg von dir, zähl ich Sterne über mir
Hab vergessen wo ich bin, gebe mich einer Sehnsucht hin
Was ich sehe schreib ich dir, Millionen Sterne über mir
Millionen Meilen weg von dir - wo bin ich...
Uh… Uh… Uh… Uh…
Millionen Meilen weg von dir, weg von dir, weg, weg…
Uh… Uh… Uh… Uh…
Millionen Meilen weg von dir, weg von dir, weg, weg…
Was ich sehe schreib ich dir, Millionen Sterne über mir
Millionen Meilen weg von dir - wo bin ich...
WEISSES
BOOT
Wenn der Wind auf dem Meer schlafen geht
Und ein Traum wie von fern zu mir weht
Steigt aus dunkler Flut, weiß - ein Segelboot
Dieses Boot war mein Traum lange her
Wer den Wind liebt wie ich, kennt auch gut
Das Gefühl, wenn man treibt mit der Flut
Ringsum Meer und Wind und die Wellen sind
Weiße Wände aus Glas um mich her
Schöne Zeit, Fahrenszeit war vorbei
Als ein Sturm brach das Boot mir entzwei
Warf es an den Strand, wo es ein Ende fand
Dieses Boot war mein Traum, doch vorbei
Auf
Wellen reiten wir ins Morgengraun
Auf Schwingen gleiten wir durch Gischt und Schaum
Getaucht in Meeresgrün und Sonnenglanz
Der Wind spielt dazu seinen wilden Tanz
Lebe
wohl, weißes Boot, lebe wohl
Meine Liebe, mein Traum, mein Idol
Nie mehr Meer und Wind und die Menschen sind
Leere Wände aus Glas um mich her
DAS
GLÜCK
Ich weis nicht mehr, wie fing das an, mit dem Grenzen ziehen und wann
In welchem Schützengraben, wartest du mit vorgehaltener Waffe
Ich kenne einen Absperrzaun, da kann man zu dir rüber schauen
Und den Spionen winken, die du anwirbst, um zu wissen, was ich mache
Du
kannst die Stadt teilen,
Bomben legen, den Krieg erklären,
wegen mir die Stadt teilen
Bau Mauern auf, schreib „Scheißkerl“ drauf
oder „mieser Verräter“
Bald
schon ziehen wir Stacheldraht, meiden jede Art Kontakt
Trainieren den Überfall; natürlich nur aus präventiven
Gründen
Ich weis nicht mehr, wie fing das an, mit dem Grenzen ziehen und wann
Lernst du endlich, das was ich nicht hab, wirst du nicht finden
Du
kannst die Stadt teilen,
Bomben legen, den Krieg erklären,
wegen mir die Stadt teilen
Bau Mauern auf, schreib „Scheißkerl“ drauf
oder „mieser Verräter“
Du kannst die Stadt teilen
und Bücher verbrennen und alle verhaften,
die mich immer noch leiden können
Die Stadt teilen, bau Mauern auf,
schreib „Scheißkerl“ drauf
oder „mieser Verräter“
Oder das,
was du wirklich willst, nämlich:
Bitte, hab mich wieder lieb, bitte... bitte...
Hab mich wieder lieb, bitte... bitte...
Doch ich hab dich eingetauscht gegen das Glück
Doch ich hab dich eingetauscht gegen das Glück
Doch ich hab dich eingetauscht gegen das Glück
Doch ich hab dich eingetauscht gegen das Glück
... doch ich hab dich eingetauscht
IRGENDWAS
Nein, ich komm nicht klar und nein, ich brauche nichts
Alles tobt und schreit, ich finde und verliere mich
Nein, ich komm nicht klar und dennoch, ich erkenne mich
In einem Mix aus blindem Hass und hellem Licht
Irgendwas, irgendwas passiert hier…
Irgendwas,
irgendwas passiert mit mir, irgendwas, irgendwas kommt immer
Irgendwas, irgendwas geschieht mit mir, irgendwas, irgendwas war immer...
Nein,
ich komm nicht klar und nein, ich spür mich nicht
Alles tobt und schreit, blinder Hass und irgendwas
Nein, ich komm nicht klar und nein, ich brauche nichts
Alles bebt und schreit, ich finde und verliere mich
Alles tobt und alles schreit, nach irgendwas, das hängen bleibt
Das hängen bleibt, das hängen bleibt, das hängen bleibt
Das hängen bleibt, das hängen bleibt, das hängen bleibt...
WOHIN
Wohin willst du gehen, wenn du die Augen schließt, wohin
Wie weit kannst du sehen, wenn du träumend liegst, in deiner Welt
Wie du sie nennst, wie weit kannst du sehen
Wohin willst du gehen, bevor du wiederkommst und wie weit
Und wer kann verstehen, was den Menschen treibt
Den Mond erhellt, in deiner Welt, wie du sie nennst
Und
immer wenn ich an dich denk, verschwindet alles rings um mich
Vom allerersten Sonnenstrahl bis zum letzten Abendlicht
Ist die Nacht vorbei, wird alles still und beginnt von vorn
Mit derselben Frage - Wohin?
Wohin
willst du gehen, beim nächsten Mal, wohin
Wie weit kann man sehen, in dieser Welt, wie man sie kennt
In dieser Welt...
Und
immer wenn ich an dich denk, verschwindet alles rings um mich
Vom allerersten Sonnenstrahl bis zum letzten Abendlicht
Regen fällt - ich suche dich...
Und immer wenn ich an dich denk, verschwindet alles rings um mich
Vom allerersten Sonnenstrahl bis zum letzten Abendlicht
Ist die Nacht vorbei, wird alles still und beginnt von vorn
Mit derselben Frage - Wohin?
ZEIT
STEHT STILL
So gesehen könnte jeder Tag der letzte sein
Das allein wäre Grund genug nicht aufzustehen
Denn so gesehen ist alles zu Beginn vorbei
Und du sagst wir haben schon genug gesehen
Nichts ist wirklich unerreichbar und nichts zum Greifen nah
Nichts ist wirklich unzerstörbar und doch für immer da
So gesehen reicht ein Leben auch für zwei
Denn so gesehen könnten wir gleich liegen bleiben
Denn
jedes Mal wenn der Wind sich dreht
und Staub und Asche durch die Strassen weht
Woher soll ich wissen was ich will, Zeit steht still
Nur wenn die Erde in die Sonne fliegt,
wär's schön zu wissen, dass es mich nicht gibt
Und alles wird schon wenn’s der Zufall will,
Zeit steht still…
Nur wenn die Erde in die Sonne fliegt,
wär's schön zu wissen, dass es mich nicht gibt
Und alles wird schon wenn’s der Zufall will,
Zeit steht still…
Denn jedes Mal wenn der Wind sich dreht
und Staub und Asche durch die Strassen weht
Woher soll ich wissen was ich will,
Zeit steht still…
Nur wenn die Erde in die Sonne fliegt,
wär's schön zu wissen, dass es mich nicht gibt
Und alles wird schon wenn’s der Zufall will,
Zeit steht still…
GEGEN
DAS VERGESSEN
Zeit ist das Leben, das was übrig bleibt, wenn jegliches um uns
vergeht
Zeit ist der Weg der Unendlichkeit, unendlich verworrener Weg
Zeit ist die Quelle aller Illusion, wenn erst der Zweifel zerbricht
Zeit ist was uns vergänglich macht, vergiss mich nicht
(Vergiss mich nicht)
Zeit die vergeht, neigt die Angst zur Liebe, wenn Neues aus Zeit erst
entsteht
Bleibt ein Stern für die Ewigkeit, der in deinen Augen sich dreht
Zeit ist die Quelle meiner Illusion, ein Wind, der die Spuren verwischt
Zeit ist was uns vergänglich macht, vergiss mich nicht
Zeig
mir den Weg, den du gehst, sag, dass der Zweifel zerbricht
Ist alles nur um zu verstehen, vergiss mich nicht
(Vergiss mich nicht)
Zeig mir den Weg, den du gehst, sag, dass der Zweifel zerbricht
Alles nur um zu verstehen und wenn du lebst, dann lebe und vergiss mich
nicht
(Vergiss mich nicht… vergiss mich nicht)
Jegliches
um uns vergeht
Nichts hält sich für alle Zeit
Alles ist um zu verstehen
Leben ist...
Leben ist… Leben ist…